Küsse unter dem Mistelzweig – Mila Summers

Eine magische Reise in die verschneiten Highlands

Nach 5 Jahren Beziehung wird Emily wenige Tage vor Weihnachten gegen ein brasilianisches Unterwäschemodel eingetauscht. Kurzerhand entflieht sie dem hektischen Trubel Londons in die Einsamkeit der schottischen Highlands, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen.
Doch in dem Cottage, in das sie sich zurückzieht, wartet ein geheimnisvolles Tagebuch auf sie. Was hat diese Geschichte mit dem eigensinnigen Gutsbesitzer Ben zu tun, dessen Anziehungskraft Emilys Herz mehr als einmal höherschlagen lässt? Emily wollte doch in Mìorbhail, dem Ort der Wunder, einfach nur zur Ruhe kommen. Als dann auch noch ihr Ex Tom eines Tages bei ihr vor der Tür steht, ist das Chaos perfekt.

Die Autorin
Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem kleinen Sohn lebt. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten märchenhaften Kurzromans „Küss mich wach“ einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade Windeln wechselt, auf Reisen geht oder in den Büchern schmökert, die sich auf ihrem SuB häufen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer, sowie dramatischer Geschichten.

Das Cover

Küsse unter dem Mistelzweig
Allein das Cover weckt schon die Neugier auf die Geschichte dahinter. Es ist sehr liebevoll gestaltet und lässt mit jedem einzelnen Detail die Freude auf Weihnachten wachsen. Und ACHTUNG(!!!) wer Mila kennt wird gemerkt haben, dass sich im Titel auch hier wieder das Wörtchen Küssen versteckt. 😉

Der Schreibstil
Küsse unter dem Mistelzweig ist das erste Buch in dem Mila sich an Fantasy ranwagt. Ich muss sagen, dass mir das echt gut gefällt. Durch ihren lockeren und leichten Schreibstil kommt man wie immer gut in die Geschichte.  Der Fantasypart passt sich ganz natürlich dem Rest an. Es liest sich wie das Weihnachtswunder, dass es sein soll. 🙂

Fazit
Mir gefällt der Prota Ben sehr gut. Ben ist ein größtenteils schlecht gelaunter Mann, der irgendwie an nichts Freude empfinden kann und sich einsam in sein Anwesen verzieht. Wer jetzt an Ebenezer Scrooge denken muss, das war das Ziel! 😀
Doch die Geschichte hinter Ben hat es in sich und je mehr sie im Buch erzählt wird, desto mehr versteht man auch sein Verhalten.
Anders als in der eben erwähnten Weihnachtsgeschichte ist es aber nicht Ben, dem der Geist der Weihnacht erscheint, sondern Emily.
Emily wurde von ihrem Freund kurz vor Weihnachten verlassen und muss sich nun im Scherbenhaufen ihres Lebens zurecht finden. Und wie es der Zufall so will, versucht sie genau das in Bens altem Cottage. Dass die beiden sich über den Weg laufen. ist also unvermeidlich.
Ich will hier gar nicht zu viel erzählen, aber ihr werdet hier mit einer etwas anderen Weihnachtsgeschichte beschert, bei der es sich auch mal lohnt, hinter die Kulissen zu schauen.
Manchmal war es mir auch etwas zu vorhersehbar und es ging mir tatsächlich auch etwas zu schnell mit den Beiden. Andererseits wieso sollten sie warten, wenn es passt?

Alles in allem ein tolles Buch, dass die Weihnachtsstimmung aufleben lässt und einem den wahren Gedanken von Weihnachten näher bringt.

Deshalb bekommt es von mir 4 von 5 Federblüten. <3

Eure Jasmin. 🙂

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